CDU CDU-Ortsverband Quadrath-Ichendorf / Ahe
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Ortsverband Quadrath-Ichendorf / Ahe
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Infos aus Quadrath-Ichendorf / Ahe

 

Erste Erwähnung unseres Ortes.
Wenn wir in diesem Jahr auf eine Zeit von 1074 Jahren seit der ersten urkundlichen Erwähnung unseres Ortes Quadrath-Ichendorf zurückblicken können, bedeutet dies nicht, dass vor dieser Zeit unser Doppeltort nicht existiert hätte.  


Bereits am 10. Oktober 1028 bekundet Erzbischof Pilgrim von Köln, dass Pfalzgraf Ehrenfried zu Brauweiler mit dem Wildbann dem hl. Nicolaus das selbst geschenkt und ausschließlich unter dem Schutz der erzbischöflichen Kirche gestellt habe. Die der genannte Urkunde ist das Gebiet der Schenkung, jedoch nicht die darin liegenden Orte. Das wurde bei der Erneuerung der Schenkung unter Bekundung von Kaiser Heinrich III am 17. Juli 1051 nachgeholt. Dort lautet der Text: 

Kaiser Heinrich III bekundet, dass Pfalzgraf Ehrenfried mit seiner Gemahlin Mathilde die Abtei Brauweiler gestiftet, dass deren Kinder aber auf die Besitzungen zu Lövenich, Freimersdorf, Königsdorf, Dansweiler Glessen, Kirdorf, Sintheren, Mansteden, Ichendorf und Schlenderhan verzichteten.

Diese also erneuerte Stiftung erteilte der Kaiser mit all ihren Besitzungen und Rechten seine Bestätigung. Quadrath ist nicht erwähnt, da wohl zu dieser Zeit die vorhandenen Häuser und Gehöfte dem Gut Schlenderhan (Slenderhagen) zugeordnet waren. Slenderhagen ist schon unter den Stiftungsgütern der Abteil Brauweiler 1028 /51 genannt. 1196 wird Quadrath (Cuaydroyde) genannt.


Die Bevölkerung:

1831 = 1083
1871 = 1306
1925 = 3293
1939 = 3737
1946 = 4078
1953 = 4964
Dann begann die Bautätigkeit hinter der Bahn.
2000 = 14.950
2007 = 14.682 Einwohner /  8.112 Haushalte
(15,1 % Ausländeranteil verschiedenster Nationalitäten)


Ichendorf war bekannt für sein Glas aus der gleichnamigen Hütte. Heute erinnert in der Ortsmitte der „Glasmacherbrunnen" an diese Vergangenheit. Im Mittelalter waren in Quadrath-Ichendorf die Abteien Brauweiler und Kornelimünster die Grundherren, Mitten durch den Doppelort verlief die Grenze zwischen Kurköln und Jülich.

In alten Quellen wird Ichendorf erstmals 1028 und Quadrath erstmals 1158 unter dem Namen Rode überliefert.

Aus der Besiedlungsform entlang einer alten Heerstraße ist Quadrath-Ichendorf auch heute noch weitläufig. Dem Durch­reisenden wird vor allem die lange Haupt­straße in Erinnerung bleiben, die längste Einkaufsstraße der Stadt. Sie ist geprägt durch eine gute bodenstän­dige Gastronomie und ein interessantes Einzelhandelsangebot, Quadrath ist ein Zentrum des westdeut­schen Galoppsports. Das Schloss Schlenderhan beherbergt das älteste Privatge­stüt Deutschlands, das auch heute mit großen Erfolgen in nationalen und interna­tionalen Wettbewerben aufwartet. Einen weiteren repräsentativen Anziehungspunkt besitzt Quadrath-Ichendorf mit Schloss Frens. Mit seiner eindrucksvollen Renais­sancefassade gilt es als eines der reizvoll­sten Wasserschlösser des Rheinlandes

Viele kulturelle und sportliche Vereine gestalten ein reges Ortsleben. Das Bürgerhaus gilt den Vereinen und den Bürgerinnen und Bürgern bei ihren vielfältigen Aktivitäten als beliebte Spiel- und Begeg­nungsstätte.

Das Oleanderbad, das Stadion, eine Zweifach- sowie Einfachturnhalle bieten Gelegenheit zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten und einem ansprechenden Freizeitvergnügen.

Für junge Familien hält der Ortsteil mit sei­nen Kindergärten, Grundschulen und der Gesamtschule ein attraktives Angebot bei der Kinderbetreuung und in der Schullandschaft vor.

 

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